Liebe dich!

Hoi ihr Powerfrauen*, Weltretter*innen, ungleich bezahlte Over-Performer*innen, Kämpfer*innen und on the fly top shots unserer Gesellschaft und hoi auch ihr mutigen Männer* da draussen

Nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück – heute zum Thema Selbstliebe. Darum soll’s  ja in meinem Blog auch gehen. Du willst wissen wie Selbtsliebe mit Feminismus und erst Recht mit Kickass zusammenhängt? Ich erzähl’s dir aber dafür muss ich kurz ausholen. Nachdem ich meine geplante Hochzeit wenige Wochen vor dem Tag, der alles verändern sollte, abgesagt habe, war es an der Zeit sich um mich zu kümmern. Wer bin ich? Was macht mich aus? Was will ich? Da war ich also von 0 auf 100 mit vollkommener Feiheit konfrontiert und wusste nicht so recht wo ich anfangen sollte. Während diesem langen Prozess zu mir habe ich allerlei ausprobiert und realisiert, wie wichtig Selbstliebe ist. Seit ich das für mich entdeckt habe geht vieles in meinem Leben einfacher und Selbstliebe ist meine persönliche «Religion» geworden.

Für mich hat Selbstliebe ganz viele Aspekte und kommt fast immer und überall zur Anwendung:

Du willst mehr Lohn? Um das einzufordern brauchst du viel Selbstliebe, denn nur wenn du für dich selbst verstehst wie gut du bist und wie viel Wert deine Leistung hat, kannst du sachlich danach fragen (kickass!). Ansonsten kann es sein, dass du aus falscher Rücksichtsnahme auf die anderen akzeptierst weniger zu verdienen. Ein typisches Frauending.

Du bist auf der Suche nach dem richtigen Partner und angelst dir aber immer jemand unpassendes? Auch hier, nur wenn du dich selbst und deine Bedürfnisse kennst und dazu stehst (und die auch gegenüber dem Anderen formulieren kannst) wird es möglich sein, jemanden zu finden, der deinen Bedürfnissen entspricht. In erster Linie geht es für mich um die Frage, wenn nicht ich, wer dann soll für mich einstehen, mich respektieren, meine Bedürfnisse aussprechen und mich lieben? Wenn ich mir selbst nicht nahe bin, werde ich immer dem verdammten Idioten von Tinder hinterher weinen, dann werde ich immer in der Opferrolle bleiben und mich von anderen treiben lassen. Sobald ich aber meine Bedürfnisse kenne, meine Stärken einschätzen kann und mir immer wieder einrede, dass ICH alleine alles schaffen kann, kann ich mein Leben selbst in die Hand nehmen. Und diese positive und bestimmte Energie nimmt das Umfeld wahr. Das heisst nicht, dass man sich selber nicht hinterfragen sollte. Ganz im Gegenteil, für mich ist Selbsreflektion unerlässlich um sich weiterzuentwickeln und ist ein ongoing Prozess.

Und wenn man mit sich im Reinen ist, dann ist man eben auch weniger neidisch. Was kümmert’s mich was die anderen machen oder haben. Und das ist eine wichtige Voraussetzung damit wir gegenüber anderen Frauen* grosszügiger werden und uns füreinander freuen. Und hier sehe ich die Verbindung von Selflove und Feminists. Frauen*, liebt euch selbst so wie ihr seid, unterstützt euch gegenseitig, denn wir haben’s schon schwer genug und feiert zusammen die grossen und kleinen Erfolge. Cheers, ich trink auf euch da draussen! 😉 Auf bald, Siri

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